Traumasensibel und praktisch
Unsere Gruppen sind speziell auf Patient:innen mit Trauma-Folgestörungen zugeschnitten. Eine wichtige Regel dabei: In der Gruppe wird nicht über Traumatisierungen gesprochen. Stattdessen geht es um das, was Ihnen im Alltag hilft — etwa Strategien zur Selbstregulation, zum Umgang mit Symptomen oder zur Stärkung von Selbstsicherheit.
Die Gruppen basieren auf verhaltenstherapeutischen Grundsätzen: Es gibt ein klares Thema, therapeutischen Input und viel Raum, das Gelernte auf die eigene Situation zu übertragen und einzuüben. Wir arbeiten dabei auf Augenhöhe — die Therapeutin bringt die fachliche Expertise mit, aber Sie entscheiden, was für Sie passt und was Sie ausprobieren möchten. Unsere kleinen Gruppen ermöglichen dabei einen besonders vertrauensvollen Umgang miteinander.
Was die Gruppe kann
Neben der therapeutischen Begleitung profitieren Sie von den Erfahrungen der anderen Teilnehmer:innen — Menschen, die sich auf einem ähnlichen Weg befinden. Zu erleben, dass man mit seinen Schwierigkeiten nicht allein ist, kann eine enorme Entlastung sein. Einige unserer Gruppen eignen sich auch besonders gut als Vorbereitung auf eine spätere Traumabearbeitung in der Einzeltherapie — etwa die Stabilisierungsgruppe oder Selbstregulation. Denn manches Rüstzeug lässt sich in einer Gruppe sogar besser erarbeiten als im Einzelsetting.
Gruppentherapie kann allein oder in Kombination mit einer Einzeltherapie in Anspruch genommen werden. Alles Weitere zu Ablauf, Anmeldung und Kosten finden Sie hier.

