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Traumatherapie in Mannheim

Terminvereinbarungen

In einer psychotherapeutischen Sprechstunde kann abgeklärt werden, ob Sie unter einer Trauma-Folgestörung leiden und/oder ob Psychotherapie der richtige Schritt für Sie ist. Auch, welche Therapieform für Sie passend ist (Einzeltherapie oder Gruppentherapie).

Terminvereinbarungen können telefonisch getroffen werden. Ob wir einen freien Termin haben, erfahren Sie in unserer telefonischen Sprechzeit (hier mehr dazu). Unsere freundliche Telefon-Assistentin kann mit Ihnen auch alles andere besprechen, was in diesem Zusammenhang vielleicht wichtig für Sie ist. Hier die Informationen zu unserer telefonischen Sprechzeit.

Hier erfahren Sie mehr über unser Team und unsere Praxis.

 

Wo Sie uns finden

Unsere Praxis befindet sich im Zentrum Mannheims, nur wenige Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof entfernt. Die Straßenbahn- Haltestellen „Tattersall“ und „Kunsthalle“ sind beide fast vor unserer Haustür. Parkplätze sind allerdings rar bzw. kostenpflichtig: Zum Beispiel in der Tiefgarage des Hauptbahnhofs oder der Kunsthalle. Wir sind im 2. OG, es gibt einen kleinen Fahrstuhl (beschränkt barrierefrei, da leider wirklich klein).

Kaiserring 30
68165 Mannheim

Hier, in unseren hellen, freundlichen Räumen, bieten Ihnen meine Kolleginnen Rita NeuendorffSara LessigJosephin König und ich Psychotherapie und Traumatherapie an.

 

Was wir Ihnen anbieten

Wir sind engagierte Psychologische Psychotherapeutinnen und wir beschäftigen uns schwerpunktmäßig mit der Behandlung von Trauma-Folgestörungen. So erhalten Sie eine auf Sie zugeschnittene psychotherapeutische Behandlung. Dabei bieten wir Einzeltherapie und – wenn es passt und stimmig ist – ergänzend auch Gruppentherapie an.

Wir sind für alle Kassen zugelassen, arbeiten sehr gerne mit dem AOK-Facharzt-Vertrag und dem Selektiv-Vertrag mancher BKKen zusammen.

Außerdem gibt es bei uns eine Lehrpraxis in Kooperation mit einem der ältesten Ausbildungsinstitute für Verhaltenstherapie in Deutschland. Das ist eine gute Möglichkeit, bei jungen (aber sehr engagierten und kompetenten!) Kolleginnen relativ zeitnah einen Therapieplatz zu bekommen. Die Lehrpraxis ist NICHT auf Traumatherapie spezialisiert, hier werden alle Diagnosen behandelt.

Was ist ein Trauma und was eine Trauma-Folgestörung?

Ein Trauma

Ein Trauma ist eine furchtbare Erfahrung, die uns (und vielleicht auch unser Umfeld) überfordert. Das Erlebte wirft über den Haufen, was wir vorher über uns, über unsere Mitmenschen und über die Welt gedacht und geglaubt haben. Und zwar nicht, weil wir schwach oder unfähig wären, sondern weil das Geschehene dermaßen erschütternd ist. Kaum jemand könnte „danach“ einfach so weiter machen.

 

PTBS und andere Trauma-Folgestörungen

Ein Teil der Menschen, die Furchtbares erleben, entwickelt keine Symptome, keine „Störung“. Vermutlich haben diese Menschen ein sehr stabiles Fundament, viel Unterstützung nach dem Geschehenen in der Herkunftsfamilie oder im Freundeskreis.

Was man aber sehr klar weiß ist, dass es nichts mit Schwäche zu tun hat. Vielmehr ist die Symptomentwicklung stark davon abhängig, was genau man erlebt hat. So erkranken z.B. Menschen nach einem „man made desaster“ (z.B. sexuelle Gewalt) viel häufiger an einer PTBS als nach z.B. einer Naturkatastrophe.

Ganz grob schätzt man, dass 15% – 25% der Menschen, die ein Trauma erlebt haben, eine PTBS entwickeln. Ein weiterer großer Teil entwickelt aber „Trauma-Folgestörungen“, manchmal erst Monate oder Jahre nach der Erfahrung:

  • Angststörungen
  • Depressionen
  • „Psychosomatische“ Erkrankungen
  • Chronische Schmerzen
  • Zwangsstörungen
  • Essstörungen
  • „Borderline-Störungen“
  • weitere „Persönlichkeitsstörungen“
  • kPTBS (komplexe Posttraumatische Belastungsstörung)

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie glauben, bei uns gut aufgehoben zu sein, aber Ihre Diagnose hier nicht finden. Wir können in der Psychotherapeutischen Sprechstunde gerne mit Ihnen zusammen

 

Zu den Folgen einer traumatischen Erfahrung gehört

  • dass man einzelne Bilder, Geräusche oder Gerüche einfach nicht vergessen kann und sie einen immer wieder einholen – in Alpträumen oder tagsüber
  • das Gefühl, dass man ständig „auf Hab-Acht“ sein muss, sich gar nicht mehr entspannen oder sich an etwas freuen kann
  • das Bedürfnis, bestimmte Orte, Menschen oder auch Gefühle vermeiden zu wollen oder zu müssen
  • gar nichts mehr spüren zu können, sich „wie abgetrennt von der Welt“ fühlen
  • sich unnahbar oder teilnahmslos fühlen oder nach außen so zu erscheinen
  • voller Misstrauen anderen gegenüber sein
  • unter einem Gefühl von Hilflosigkeit oder Wertlosigkeit leiden

 

 

Warum Psychotherapie nach traumatischen Erfahrungen so wichtig ist

  • Was passiert ist, hat psychische Verletzung hinterlassen. Sonst hätte man keine Symptome
  • Wie bei einer körperlichen Wunde ist spontane Heilung zwar möglich – aber wenig wahrscheinlich, wenn sie schon seit einiger Zeit schwelt
  • Die Symptome sind behandelbar, unabhängig davon, wie komplex, wie schwerwiegend oder wie lange zurückliegend traumatische Erfahrungen sind

Traumafokussierte Psychotherapie hilft Ihnen dabei, das Erlebte zu bewältigen und sich trotz allem (wieder) ein lohnenswertes Leben zu führen.

 

 

Mehr zu unserer Arbeit und Ihren Möglichkeiten finden Sie hier. 

Claudia Frey & Kolleginnen