06221/169882
Gruppentherapie in Mannhim

 

Die Beschreibungen der Gruppen, die wir derzeit anbieten, finden Sie weiter unten.

Für alle Gruppen gilt:

  • Ihre (künftige) Gruppentherapeutin führt mindestens ein Vorgespräch mit Ihnen, um abzuklären, ob Sie wirklich in die Gruppe passen, ob Ihr Anliegen in der Gruppe gut aufgehoben ist etc.
  • Sie können an unseren Gruppen teilnehmen, auch wenn Sie derzeit nicht in Einzeltherapie sind
  • Eine Gruppen-Teilnahme ist aber auch möglich, wenn Sie in Einzeltherapie sind – bei uns oder auch in einer anderen Praxis
  • Wenn die Gruppe parallel mit einer laufenden Einzeltherapie stattfindet, müssten Sie uns die Erlaubnis zu einem Austausch mit Ihrer Einzeltherapeutin geben. Dies ist einerseits aus formalen Gründen (für die Beantragung) notwendig. Aber auch, damit beide Therapien Hand in Hand gehen und Sie möglichst gut davon profitieren können
  • Wir passen uns den aktuellen Corona-Bestimmungen an. Unser derzeitiger Hygieneplan ist an die 3G-Regeln angelehnt. Wir haben auch einen großen Gruppenraum zur Verfügung, der problemlos 1,5m und mehr Abstand ermöglicht. Außerdem lüften wir natürlich  regelmäßig und halten auch alle anderen üblichen Hygieneregeln ein
  • Wir arbeiten mit allen gesetzlichen Kassen. Allerdings unterliegen wir (als Praxis) leider einer Behandlungs-Obergrenze für Kassen-Patient*innen. Daher kann es sein, dass Patient*innen vorgezogen werden, die im AOK-Facharztvertrag oder bei einer Kasse sind, die dem Selektivvertrag angehört (manche BKKen)
  • Unsere Gruppen schneiden wir speziell auf Patient*innen zu, die unter Trauma-Folgestörungen leiden

 

Wie ist der formale Ablauf?

  • Bei Interesse und wenn der erste telefonische Kontakt eine grundsätzliche Passung und zeitliche Möglichkeiten ergeben hat, wird ein Erstgespräch bei der Gruppentherapeutin vereinbart
  • Hier können Sie alles besprechen, was Sie wissen möchten und erfahren die notwendigen Vorab-Informationen für die Gruppe
  • Hier wird auch das weitere Vorgehen besprochen und ggf weitere Vorab-Termine vereinbart
  • Die Entscheidung, ob Sie tatsächlich an der Gruppe teilnehmen möchten, treffen Sie erst nach dem/den Vorgespräch(en)

 

Möchten Sie künftig von uns informiert werden, wenn neue Gruppen starten?
Tragen Sie sich sehr gerne in unseren Gruppen-Verteiler ein (hier). Sie bekommen dann eine kurze Mail, sobald es diesbezüglich etwas Neues gibt (andere Mails bekommen Sie dadurch natürlich nicht von uns). Oder lassen Sie sich direkt auf die Warteliste für eine der Gruppen setzen. Dafür melden Sie sich in der Telefonsprechzeit (hier).

Gruppenangebote

Wenn Sie auf das „+“ klicken, finden Sie die Beschreibungen der Gruppen, die wir derzeit anbieten. 

Möchten Sie an einer der Gruppen teilnehmen? Melden Sie sich gerne zu unserer telefonischen Sprechzeit (hier) und lassen sich auf die entsprechende Warteliste setzen. Die Chance, dass es bald klappt, ist hoch.

Selbstregulation

Was ist Selbstregulation und warum ist das wichtig?

Wenn wir etwas erleben, was uns überfordert, nennen wir das eine „traumatische Erfahrung“. Unser Körper und unser ganzes Selbst versucht uns während dieser Erfahrung so gut wie möglich zu schützen. Das kann sich z.B. darin ausdrücken, dass unsere Wahrnehmung und unsere Empfindungen ausgeschaltet werden, wir dann quasi gar nicht anwesend sind. Oder unser gesamtes Inneres „fährt hoch“, bereitet uns in Sekundenschnelle auf einen möglichen Kampf vor oder löst einen Fluchtimpuls aus. In einer gefährlichen Situation sind das ganz normale und meist auch wirklich schützende Reaktionen. Was aber häufig passiert ist, dass diese Reaktionsmuster sich wie einbrennen und z.B. in Alltagssituationen auftreten. Dann sind sie leider nicht mehr schützend, sondern sehr anstrengend für uns. Außerdem führen sie oft dazu, dass wir anders sind, als wir sein möchten und uns gar nicht richtig wie wir selbst fühlen – unsere Selbstregulation funktioniert nicht mehr.

Ziel der Gruppe „Selbstregulation“ ist die körperliche und emotionale Verfassung  wahrnehmen, benennen und einordnen zu können, ohne sich darin zu verlieren. Es soll ein verbessertes Verständnis für den eigenen körperlichen (Nervensystem) als auch emotionalen Zustand entwickelt, sowie Möglichkeiten der Regulierungsfähigkeit des Körpers erlernt werden.

Ihre Therapeutin: Rita Neuendorff

Termin: ab Januar
Der konkreter Termin liegt noch nicht fest, Sie können sich aber schon auf die Warteliste setzen lassen
donnerstags, 17.00 Uhr
Insgesamt 6 Mal (a 100 min.)
Gruppengröße: 4 – 6 Teilnehmer

Stabilisierung des Selbstwerts

Das, was uns widerfährt, hinterlässt oft Wunden. Viele Betroffene fühlen sich z.B. wertlos und trauen sich wenig zu. Diese Gruppe ist für Menschen gedacht, die daran arbeiten und ihren Selbstwert erhöhen möchten.

Ziel der Gruppe „Stabilisierung des Selbstwerts“ ist es, zu erkennen, was unseren Selbstwert wirklich ausmacht. Zudem werden Übungen gezeigt und durchgeführt, die Sie anwenden können, um Ihren Selbstwert in seinen verschiedenen Facetten im Alltag zu stabilisieren.

Ihre Therapeutin: Sara Lessig

Termin: ab Januar
Der konkreter Termin liegt noch nicht fest, Sie können sich aber schon auf die Warteliste setzen lassen
freitags, 13:00
Insgesamt 6 Mal (à 100 min.)
Gruppengröße: 4 – 6 Teilnehmer

 

 

Selbstsicherheit: Abgrenzung und Selbstbehauptung

Gerade nach erlebten Traumatisierungen entwickeln wir Menschen verstärktes Misstrauen
anderen gegenüber, ziehen uns zurück und werden unsicher. Es kann auch passieren, dass
wir gereizter und aggressiver anderen Menschen gegenüber werden. Dadurch gelingt es oft
nicht mehr, sich angemessen vor Kritik oder neuen Gefahren zu schützen oder zu wehren.

Ziel der Gruppe „Selbstsicherheit: Abgrenzung und Selbstbehauptung“ ist es, hilfreichere Wege im Umgang mit anderen Menschen zu erlernen. Dabei liegt der Schwerpunkt darauf, sich verbal besser abgrenzen/ schützen und selbst
behaupten/ verteidigen zu können.

Ihre Therapeutin: Sara Lessig

Termin: ab Januar
Der konkreter Termin liegt noch nicht fest, Sie können sich aber schon auf die Warteliste setzen lassen

Insgesamt 6 Mal (à 100 min.)
Gruppengröße: 4 – 6 Teilnehmer

 

 

Umgang mit Gefühlen

Nach belastenden Lebenserfahrungen kann es passieren, dass wir entweder keinerlei Zugang
mehr zu unseren Gefühlen haben (emotionale Taubheit, Depressivität) oder starke
Schwankungen in unserer Gefühlswelt erleben (emotionale Achterbahn). Darüber hinaus
erleben viele Betroffene intensive Gefühle von Schuld und Scham.

Ziel der Gruppe „Umgang mit Gefühlen“ ist es, die sinnvolle Funktion einiger, bei Traumafolgestörungen besonders
relevanter Gefühle (wieder) zu entdecken, diese Gefühle zulassen zu lernen und dafür
hilfreichere Wege im Umgang mit ihnen zu finden.

Ihre Therapeutin: Sara Lessig

Termin: ab Januar
Der konkreter Termin liegt noch nicht fest, Sie können sich aber schon auf die Warteliste setzen lassen
Insgesamt 6 Mal (à 100 min.)
Gruppengröße: 4 – 6 Teilnehmer